Umwelt
Zone-entry point Tom Hinton

:: 30 Jahre Tschernobyl: Auswirkungen auf den Wildtierbestand – Interview mit Umweltwissenschafter Jim Smith

April 26, 2016 / von / 0 Kommentare

Am 26. April sind es 30 Jahre seit der Katastrophe im Kernkraftwerk des ukrainischen Tschernobyl. Im Oktober 2015 erschien im Current Biology ein Artikel, bei dem es um den Wildtierbestand rund um die 30 Kilometer große Sperrzone des Atomkraftwerkes ging (Long-term census data reveal abundant wildlife populations at Chernobyl, Current Biology, Volume 25, Issue 19, 2015). Die Wissenschaftler/-innen fanden Erstaunliches: Der Wildtierbestand in der verstrahlten Zone ist ähnlich hoch, wie in dortigen unverstrahlten Schutzgebieten. Nicht nur Rehe, Elche,  Wildschweine und Hirsche scheinen diese menschenleere Gegend als Lebensraum zu nutzen, auch Wölfe sollen dort bereits recht häufig sein. Ist dies nun ein Hoffnungsschimmer oder eine tragische Fußnote unseres Ökosystems, dass ein verstrahltes Gebiet Wildtieren als Refugium dient?

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Titelbild_Großer Blaupfeil Weibchen_Walter Wallner

:: Natur erleben und zum Forscher werden

Februar 18, 2016 / von / 0 Kommentare

naturbeobachtung.at ist die Online-Meldeplattform in Österreich für alle NaturliebhaberInnen. Man kann sich über Tier- und Pflanzenarten informieren, diese melden, sich im Diskussionsforum austauschen und von ExpertInnen bei der Bestimmung helfen lassen. Die von den „Citizen Scientists“ gemeldeten Daten fließen in aktuelle Verbreitungskarten, Publikationen, Rote Listen und die tägliche Naturschutzarbeit des | naturschutzbund |ein.

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Abb. 3: Stieglitz Quelle: Gernot Kunz via Kunzweb

:: Neues Jahr, neue Arten: Die Natur des Jahres 2016

Januar 29, 2016 / von / 0 Kommentare

Wie jedes Jahr wurden auch für 2016 verschiedene Tiere und Pflanzen zur Natur des Jahres gewählt. Die diversen Arten sollen dabei einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

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Nach Boom bald Aus für Dieselmotoren in Europa? Quelle: Anja Böck

:: Diesel: Vom Aufstieg und Fall in Europa

Januar 25, 2016 / von / 0 Kommentare

Dieselmotoren galten als sparsame, umweltschonende Alternative zu Benzinmotoren. Heute fahren deshalb rund ein Drittel aller Autos in Europa mit Diesel – ein Trend, der ein europäisches Phänomen blieb. Doch durch die VW-Abgasmanipulationen wird nun auch hierzulande Kritik laut. Diesel bleibt weit hinter den Erwartungen zurück: Der europäische Diesel-Boom half nicht die CO2-Emissionen zu senken und die gesundheitsgefährdenden Stickoxide (NOx) wurden unterschätzt.

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Forschung
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:: IMP-Neubau – St. Marx im Wandel

September 26, 2016 / von / 0 Kommentare

Der Neubau des Forschungsinstituts für Molekulare Pathologie (IMP) nimmt immer weiter Form an. Die Übersiedelung der ersten Forschungsgruppen wird noch heuer stattfinden. Aber nicht nur am IMP tut sich etwas in St. Marx: das bioskop hat nachgefragt, was in den nächsten Jahren im dritten Bezirk für Veränderungen anstehen.

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Titelbild_Enok_Foto Tanja Duscher

:: Waschbär und Enok – zwei nicht heimische Arten

September 06, 2016 / von / 0 Kommentare

Das Projekt „Enok und Waschbär in Österreich“ soll über die beiden noch wenig bekannten Tierarten informieren sowie ihre aktuelle Verbreitung und Bestandssituation in Österreich klären. Dafür findet eine österreichweite Nachweiserfassung mit Hilfe einer Fragebogen-Umfrage statt. Außerdem wurde in einzelnen Beispielgebieten eine Ermittlung der Populationsdichte mittels freilandbiologischer Methoden durchgeführt. Tanja Duscher von der VetMed Universität Wien steht im Interview Rede und Antwort.

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Mitterlehner_Foto

:: Wissenschaftsskeptisches Österreich – Interview Reinhold Mitterlehner

Juni 16, 2016 / von / 0 Kommentare

Vizekanzler und Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner im Interview. Wie hängen Wirtschaft und Forschung zusammen? Wo liegt Österreich im europäischen Vergleich? Und weshalb sind die Österreicher wissenschaftsskeptisch?

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Gelis n.sp

:: Von der Entdeckung zur Beschreibung – Martin Schwarz über unbekannte Tierarten

Mai 20, 2016 / von / 0 Kommentare

Ständig werden noch bisher unbekannte Tierarten entdeckt, auch in Österreich. Es bedarf oftmals akribischer und intensiver Untersuchungen, um feststellen zu können, ob es sich um eine weltweit noch nicht bekannte Art handelt. Wird eine Beschreibung mit einem wissenschaftlichen Namen für die Art in Übereinstimmung mit den Internationalen Regeln für Nomenklatur publiziert, dann ist die Art offiziell anerkannt.

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