Umwelt
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:: Rezension: „Geschichte unserer Umwelt“ von Verena Winiwarter und Hans-Rudolf Bork

November 07, 2016 / von / 0 Kommentare

Verena Winiwarter und Hans-Rudolf Bork veranschaulichen anhand von sechzig Beispielen die Problematik, Handhabung und Lösung von Umweltbeeinträchtigungen. Jede einzelne Geschichte bildet eine Zeitreise in die letzten hundert Jahre, in denen der Mensch nicht nur seine Umwelt beeinflusst hat, sondern auch die Umwelt den Menschen. Von Küstenschutz an der Nordsee, über nachhaltige Bodennutzung in China, bis hin zu den Auswirkungen des Eisenbahnbaus in Kanada werden Studien weltweit aufgegriffen und zusammengefasst.

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Zone-entry point Tom Hinton

:: 30 Jahre Tschernobyl: Auswirkungen auf den Wildtierbestand – Interview mit Umweltwissenschafter Jim Smith

April 26, 2016 / von / 0 Kommentare

Am 26. April sind es 30 Jahre seit der Katastrophe im Kernkraftwerk des ukrainischen Tschernobyl. Im Oktober 2015 erschien im Current Biology ein Artikel, bei dem es um den Wildtierbestand rund um die 30 Kilometer große Sperrzone des Atomkraftwerkes ging (Long-term census data reveal abundant wildlife populations at Chernobyl, Current Biology, Volume 25, Issue 19, 2015). Die Wissenschaftler/-innen fanden Erstaunliches: Der Wildtierbestand in der verstrahlten Zone ist ähnlich hoch, wie in dortigen unverstrahlten Schutzgebieten. Nicht nur Rehe, Elche,  Wildschweine und Hirsche scheinen diese menschenleere Gegend als Lebensraum zu nutzen, auch Wölfe sollen dort bereits recht häufig sein. Ist dies nun ein Hoffnungsschimmer oder eine tragische Fußnote unseres Ökosystems, dass ein verstrahltes Gebiet Wildtieren als Refugium dient?

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Titelbild_Großer Blaupfeil Weibchen_Walter Wallner

:: Natur erleben und zum Forscher werden

Februar 18, 2016 / von / 0 Kommentare

naturbeobachtung.at ist die Online-Meldeplattform in Österreich für alle NaturliebhaberInnen. Man kann sich über Tier- und Pflanzenarten informieren, diese melden, sich im Diskussionsforum austauschen und von ExpertInnen bei der Bestimmung helfen lassen. Die von den „Citizen Scientists“ gemeldeten Daten fließen in aktuelle Verbreitungskarten, Publikationen, Rote Listen und die tägliche Naturschutzarbeit des | naturschutzbund |ein.

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Abb. 3: Stieglitz Quelle: Gernot Kunz via Kunzweb

:: Neues Jahr, neue Arten: Die Natur des Jahres 2016

Januar 29, 2016 / von / 0 Kommentare

Wie jedes Jahr wurden auch für 2016 verschiedene Tiere und Pflanzen zur Natur des Jahres gewählt. Die diversen Arten sollen dabei einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

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Forschung
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:: Masterarbeit: Zoothamnium niveum – kleiner Ziliat mit großer Rolle in der Symbiosen-Forschung

Oktober 14, 2016 / von / 0 Kommentare

Zoothamnium niveum ist ein sessiler, mariner Ziliat, welcher in tropischen und temperierten Meeren lebt. Seine Symbiose mit schwefeloxidierenden Bakterien ist ein Paradebeispiel für viele andere chemosynthetischen Symbiosen, die überall auf der Welt zu finden sind. Seit der ersten erfolgreichen Kultivierung beider Symbiosepartner in 2007 (Rinke et al. 2007), bildet Z. niveum einen Modellorganismus zur Erforschung chemosynthetischer Symbiosen. In einer kürzlich verfassten Masterarbeit, wurde zum Beispiel die Ernährung des Wirts, mittels Fluoreszenz in situ Hybridisierung, genauer untersucht.

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:: Wissenschaft aktuell: Pflanzenphysiologin Ilse Kranner im Interview

Oktober 10, 2016 / von / 0 Kommentare

Ilse Kranner ist Spezialistin für Pflanzenphysiologie an der Universität Innsbruck und leitet dort die Forschungsgruppe „Biochemie und Stoffwechselphysiologie der Pflanzen“. Nachdem Sie in Graz studierte und promovierte, arbeitete sie im Zuge eines APART Habilitationsstipendiums der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in den Labors ihrer Kooperationspartner in Japan, USA, Indien und Südafrika sowie in Graz. Von 2002-2012 arbeitete sie an den Königlichen Botanischen Gärten von Kew und konnte sich durch ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten international einen Namen machen.

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:: IMP-Neubau – St. Marx im Wandel

September 26, 2016 / von / 0 Kommentare

Der Neubau des Forschungsinstituts für Molekulare Pathologie (IMP) nimmt immer weiter Form an. Die Übersiedelung der ersten Forschungsgruppen wird noch heuer stattfinden. Aber nicht nur am IMP tut sich etwas in St. Marx: das bioskop hat nachgefragt, was in den nächsten Jahren im dritten Bezirk für Veränderungen anstehen.

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:: Waschbär und Enok – zwei nicht heimische Arten

September 06, 2016 / von / 0 Kommentare

Das Projekt „Enok und Waschbär in Österreich“ soll über die beiden noch wenig bekannten Tierarten informieren sowie ihre aktuelle Verbreitung und Bestandssituation in Österreich klären. Dafür findet eine österreichweite Nachweiserfassung mit Hilfe einer Fragebogen-Umfrage statt. Außerdem wurde in einzelnen Beispielgebieten eine Ermittlung der Populationsdichte mittels freilandbiologischer Methoden durchgeführt. Tanja Duscher von der VetMed Universität Wien steht im Interview Rede und Antwort.

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