Archiv der Kategorie: Allgemein

Ausstellung: Längental – Umstrittene Natur

Eines der letzten unberührten Täler im Kühtai in den Stubaier Alpen ist das Längental. Es ist geprägt von einem bunten Mosaik an Lebensräumen und beherbergt eine Vielzahl an hochalpinen Tier- und Pflanzenarten. Im Zuge einer Erweiterung der Wasserkraftwerksgruppe Sellrain-Silz soll im Tal ein großer Speichersee angelegt werden. Ein Begleitstollen durch die Stubaier Alpen soll das benötigte Wasser aus Bächen des Stubai- und Ötztals einleiten. Damit hat das Bauvorhaben Auswirkung auf die ganze Region.

Im Gewächshaus des Botanischen Gartens in Innsbruck beleuchtet die WÖB (Westösterreichische BiologInnenvereinigung) die Verfahrensgeschichte des geplanten Speichersees und ihre verschiedenen Akteure. Das bunte, schöne, lebendige Längental steht mit Bild und Wort im Zentrum der Ausstellung. Eine Bilderserie, aufgenommen in allen vier Jahreszeiten, ist sowohl eine möglicherweise letzte Würdigung als auch eine Dokumentation für die Nachwelt.

WO: Botanischer Garten Innsbruck, Foyer der Gewächshäuser, Sternwartestraße 15

WANN: Eröffnung, am Do 24.5. um 19:00
ab 25.05.2018 – 08.06.2018
täglich von 13:00 – 17:00

Eintritt frei

Flyer_Laengental

Natur Hoagascht im Tropenhaus des Botanischen Gartens

Einladung zu einem informellen Treffen für alle Naturinteressierten!
Der Verein Naturgut (Verein für Biotop- und Landschaftspflege in Tirol), lädt herzlichst zum „Natur Hoagascht“ im Tropenhaus des Botanischen Gartens in Innsbruck ein.
Montag, 14.05.2018, ab 18:00, Tropenhaus im Botanischen Garten
Bei diesem zwanglosen Treffen soll unter anderem, der Austausch von Natur & Umweltthemen im Vordergrund stehen. Es handelt sich um eine nicht moderierte Veranstaltung, bei der wir eine Plattform schaffen möchten in der wir uns als Naturinteressierte kennenlernen, austauschen und vernetzen können. Des Weiteren möchten wir Euch im Rahmen dieser Treffen auch in Zukunft die Möglichkeit bieten Eure Projekte oder Ideen in Form von Kurzvorträgen vorzustellen.
Eingeladen sind alle Personen die ein Interesse an Natur & Umweltthemen zeigen und sich über aktuelle Themen austauschen möchten, oder einfach einen unterhaltsamen Abend unter Gleichgesinnten suchen. Gerne könnt Ihr die Einladung an Interessierte weiterleiten.
Im Tirolerischen ist die Definition von „Hoagascht“ unter anderem „ein unterhaltendes oder informativ zwangloses Gespräch zu führen“ und genau dafür steht Euch diese Plattform zur Verfügung. Nach dem ersten Treffen am 14. Mai wird es alle zwei Monate ein Treffen geben. Auch für Speis und Trank ist gesorgt.
Der Verein Naturgut freut sich Dich dabei zu haben und zum „hoagaschtn“ zu treffen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Aus organisatorischen Gründen wird um eine kurze Rückmeldung an naturhoagascht@verein-naturgut.at gebeten.

Eine Initiative der Tiroler Umweltanwaltschaft. In Kooperation mit dem Botanischen Garten Innsbruck.

WissensDurst Festival 2018

Ihr interessiert euch für die aktuelle Forschung an unserer Universität und geht auch gerne mal abends mit euren Kolleginnen und Kollegen aus? Dann kommt vorbei beim WissensDurst-Festival 2018!
In vier Innsbrucker Lokalen, dem Tribaun, dem Nax, dem Brennpunkt und dem ZeroSei geben Wissenschaftler/innen aus verschiedenen Fakultäten Einblicke in ihre Arbeit.
Vom 23. bis 25. Mai 2018 könnt ihr Vorträge zu Themen wie Künstlicher Intelligenz, Krebsforschung, Quantenphysik, Neurowissenschaften und vieles mehr anhören. Dies alles in der entspannten Atmosphäre eines Innsbrucker Lokals. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei! Plätze können schon im Vorhinein online reserviert werden. Eine Übersicht über alle Veranstaltungen findet ihr unter www.wissensdurst-festival.at.

balconybotanista

Name: balconybotanista aka Sophie.
Leitspruch: «Mehr Grün auf Anthrazit!»
Vision: Gärten! Gärten an jeder Hauswand, auf jedem Dach und Kreisverkehr in jeder noch so kleinen, vom Beton ausgesparten Fläche Boden. Gärten. Gemüse, Obst, Kräuter und Heilpflanzen aller Art sollen wachsen und wuchern in unseren kalten, grau in grau gehaltenen Städten. #botanistarevolition
Was ich mache: derzeit blogge ich und mein zweites Hobby nennt sich Job.

 
In meinem Blog schreibe ich über die kuriosen und weniger kuriosen Erlebnisse beim Gärtnern. Botaniker sind nicht umsonst eine von Gärtnern belächelte Berufsgruppe. Sie wissen alles Mögliche über Pflanzen und schaffen es meist trotzdem nicht, Pflanzen zum Wachsen zu bringen. Das will ich ändern und beweisen, dass sogar Botaniker gärtnern können – am Balkon unter erschwerten Bedingungen sogar!


Permakultur. Das ist eine lernbare Methode, wie Ökosysteme geschaffen, Kreisläufe erzeugt und Mischkulturen auch auf kleinstem Raum genutzt werden können. Perfekt also für Gemüseanbau auf kleinem Raum. Im balconybotanista-Blog wird berichtet, was man in einem Permakulturdesign Kurs so lernt und wie man Permakulturwissen im Urban Gardening anwenden kann.


Botanik-Specials. Natürlich hat man als Hobbygärtner immer wieder diese Momente, in denen man einfach nicht nachvollziehen kann warum Pflanzen reagieren wie sie reagieren. Dem gehe ich im Themenschwerpunkt Botanik-Specials nach. Dort arbeite ich wissenschaftliche Erkenntnisse zu Themen auf, die zum tieferen Verständnis der Vorgänge im Hobbygarten beitragen (sollen). Meistens mache ich das dann, wenn ich was verbockt habe.

Wer sich nun brennend für meine phytologischen Abenteuer interessiert, sei herzlich eingeladen meinen Blog zu abonnieren, oder sich mit mir zu vernetzen! Ich bin jederzeit zu begeistern für neue Projektideen, die Pflanzen involvieren 🙂

Welttag der Feuchtgebiete

Vor 47 Jahren wurde die Ramsar Konvention zum Schutz von Feuchtgebieten unterzeichnet. Heuer ist das Motto des World Wetlands Day „Wetlands for a Sustainable Urban Future“.

Feuchtgebiete sind Hot Spots der Artenvielfalt.  In Innsbruck und Umland sind sie allerdings nur noch spärlich vorzufinden. Das war nicht immer so. Bevor die massive Innverbauung den Fluss in ein enges Korsett zwängte, gab es in der Auenzone des Inns zahlreiche Feuchtgebiete. Die Flussregulierung führte zu ihrem Austrocknen  und viele  Tiere und Pflanzen verloren ihren Lebensraum. So sind  unter anderem die  Amphibienpopulationen stark zurückgegangen. Der Kammmolch, die Kreuzkröte und der Grasfrosch sind nur noch sehr selten in Tirol anzutreffen. Zwischen Haiming und Kirchbichl befindet sich die längste freie Fließstrecke Österreichs. Auf diesem Abschnitt des Inns wurden noch keine Kraftwerke errichtet. Hier liegt also ein großes Potenzial für die Renaturierung des Flusses. Dadurch würden wieder dringend benötigte Feuchtgebiete entstehen.

Die schwarz-grüne Tiroler Landesregierung hat sich im Koalitionsabkommen auf die Verordnung einer kraftwerksfreien Zone auf diesem Innabschnitt geeinigt. Ich hoffe, dass diese Verordnung noch vor der Tiroler Landtagswahl beschlossen wird.

Die freie Natur ist unsere Freiheit (Hundertwasser).

Der Inn bei Völs

 

 

Exkursion „Neuer Bewohner am Lohbach“

mit Mag.a Monika Eder-Trenkwalder, der  Biberexpertin des Landes Tirol

Am Lohbach gibt es seit Kurzem einen neuen Bewohner, einen Biber. Aufgefallen sind zuerst seine Spuren: da ein Ast, dort ein angeknabberter Baum und ein Biberdamm. Ab und zu lässt er sich nicht nur in der Dämmerung sondern auch bei Tage beobachten. Mit seinen Aktivitäten sorgt der Biber für ein Renaturieren des Gewässers und fördert damit die Artenvielfalt. Durch den Stau entstehen neue Lebensräume. Es ist ein bisschen Natur in die Stadt zurück gekehrt! Gemeinsam werden wir den Biberspuren folgen, uns den Biberdamm anschauen und einiges Interessantes über den Biber erfahren.

Termin: Freitag, 23.02.2018, 15.00 Uhr
Treffpunkt: MÜG, Viktor-Franz-Hess-Straße 11, Hötting-West
Anmeldung erbeten!
Ausrüstung: Bitte wettergerechte Kleidung und feste Schuhe!
Auskunft und Anmeldung: Dein NachbarLohbach
T 0650 / 22 07 392, nachbar.lohbach@gmx.at

Infos zur Initiative Dein NachbarLohbach:

http://deinnachbarlohbach.blogspot.co.at/2018/01/biber-am-lohbach.htm

Lecture-Performance

Mittwoch den 7.2. um 19:00 im Ferdinandeum, Innsbruck

2013 haben rund 70 Erntehelfer_innen aus Rumänien und Serbien, angestellt bei einem Großbauern in Tirol, ihre Arbeit niedergelegt. Ein bis dato einzigartiges Ereignis in der Geschichte Österreichs. Die Journalistin und Aktivistin Sónia Melo hat unmittelbar nach dem Streik zahlreiche Interviews mit damaligen Protestierenden geführt, sowie mit LandwirtInnen, VertreterInnen von Gewerkschaft und AK, und VertreterInnen von Handelsketten. Wir, die TheatermacherInnen, haben uns in das Interviewmaterial eingearbeitet und selbst mit ErntehelferInnen Gespräche geführt.
Diese ausführliche Recherche bildet die Grundlage für „Feldforschung. Protokoll einer mageren Ausbeute“. Auf der Bühne stehen zwei PerformerInnen und eine Musikerin. Collagenhaft wechseln sich gespielte Szenen, Lesung, Kabarett und Musik ab. Die Musik von Lissie Rettenwander ist zudem ein eigener Erzählstrang, der traditionelle bäuerliche Musik originalgetreu wie avantgardistisch interpretiert und neben internationale ArbeiterInnenlieder setzt.

Der Abend spannt einen breiten Bogen, der Fälle von massivem Lohndumping unter menschenunwürdigen Bedingungen in einen globalen, historischen und theoretischen Kontext setzt. Die Theatermacher_innen reflektieren auch ihre eigene Rolle: Wie kann man auf der Bühne für Andere sprechen, welche künstlerische Form wird dem Thema gerecht, ohne Betroffenheit ins Spiel zu bringen? Der Streik fand im Heimatdorf von Franz-Xaver statt, wenige Meter von seinem Elternhaus entfernt. Das Stück hat für uns also auch dadurch eine sehr persönliche Note. Wir stellen uns die Frage: Warum haben auch wir jahrelang weggesehen?

Im Anschluss an die Aufführung findet ein Künstlergespräch statt.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe FORUM MIGRATION
Eintritt: frei
http://www.tiroler-landesmuseen.at/page.cfm?vpath=programm/termine&genericpageid=8966

Filmvorführung: Code of Survival

Dienstag den 30.1. 2018 um 19:30 im Tagungshaus Wörgl

Millionen Tonnen von Monsantos „Roundup“ mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat werden Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgebracht. Diese Giftwaffe wird jedoch stumpf, denn die Natur bildet resistente Unkräuter, die sich in biblischen Ausmaßen vermehren und nun ein Superwachstum an den Tag legen, das Nutzpflanzen überwuchert und abtötet. Dieser Form der zerstörerischen Landwirtschaft setzen wir drei nachhaltige Projekte entgegen:

Die Teeplantage AMBOOTIA in Indien in der überwältigenden Landschaft von Darjeeling/Himalaya. In 2000m Höhe erleben wir, wie nachhaltige ökologische Landwirtschaft eine ganze Region rettet. Die ökologische Anbauweise verhindert das Abrutschen der durch den Kunstdüngereinsatz erkrankten Teegärten.

Das Projekt SEKEM des alternativen Nobelpreisträgers Ibrahim Abouleish, der vor 40 Jahren inmitten der Wüste seine biologische Farm gründete. SEKEM beweist eindrücklich, wie man Wüste in fruchtbaren Boden verwandeln kann und wir zeigen, wie es funktioniert.

Der unbeugsame Bayer FRANZ AUNKOFER war einer der ersten Biobauern Deutschlands – auf alle Fälle aber der erste biologische Schweinemäster. Durch seine Pionierarbeit erwirtschaftet er inzwischen denselben Ertrag, wie im konventionellen Anbau – ohne einen Tropfen Gift. Nur der Bauer sollte an der Landwirtschaft verdienen und nicht die Chemiegiganten.

In der eindrücklichen Montage konfrontieren wir die heilende Kraft der ökologischen Landwirtschaft mit den Auswirkungen des giftgestützten Anbaus. Wir werfen die Frage auf: In welcher Art von Landwirtschaft liegt der CODE OF SURVIVAL auf unserem Planeten?

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem UnterguggenbergerInstitut und dem Tagungshaus Wörgl

Die Helle Not – Wanderausstellung im Botanischen Garten

Die Ausstellung der Tiroler Umweltanwaltschaft ist vom

15. Februar bis zum 13. März 2018

zu Gast im Botanischen Garten!

Täglich geöffnet von 13 bis 17 Uhr

Die mobile Ausstellung ist eine Initiative der Tiroler Umweltanwaltschaft zur

  • Sensibilisierung für Ursachen von Lichtverschmutzung
  • Aufklärung über Auswirkungen falscher Beleuchtung
  • Anleitungen zur Vermeidung von Lichtmüll, Lichtsmog und Blendung
  • Mit einem mobilen und interaktiven Raum-in-Raum-Konzept reisen die Inhalte des Projekts “Helle Not” der Tiroler Umweltanwaltschaft durchs Land. Umfassende Erkenntnisse zu den Themen Lichtverschmutzung und sinnvoller Einsatz von künstlichem Licht können gewonnen werden. Lichtverschmutzung ist Licht am falschen Ort und zur falschen Zeit. Die zunehmende Außenbeleuchtung verändert nicht nur den Tag-Nacht-Rhythmus der Menschen, sondern hat auch Einfluss auf die Lebensbedingungen vieler Tier- und Pflanzenarten. Energie wird ungenützt in die Atmosphäre geschickt und der Sternenhimmel ist nur noch in entlegenen Gebieten zu bewundern. Durch relativ simple Maßnahmen lassen sich Beeinträchtigungen von Mensch und Umwelt vermindern.

    Führungen für Erwachsene ab 10 Personen. Dauer 1,5 Stunden.

    Kontakt Sabine Sladky Meraner

    Weitere Infos unter http://www.hellenot.org/projekte/#c1469

    https://www.youtube.com/watch?v=GxCXxEVOtTA