Klimaschutz im Selbstversuch: Resümee des „Klimamönchs“ – Vortrag im Kabarettstil

Was ist das für ein Leben, das die KlimaschützerInnen von uns verlangen? Wie sieht unser Alltag aus, wenn wir gezwungen sind, unseren CO2-Haushalt um eine Größenordnung von 80 Prozent zu reduzieren? Geht das überhaupt und was bedeutet das für unser Ernährungs-, Mobilitäts-, Konsum- und Freizeitverhalten?

Edmund Brandner wollte es genau wissen. Ein Jahr lang bemühte er sich, sein Leben so klimafreundlich wie nur möglich zu gestalten. Er verkaufte sein Auto, verzichtete auf Flugreisen, stellte seine Ernährung um oder versuchte es wenigstens und schränkte sein Konsumverhalten ein. Über seine Erfahrungen schrieb Brandner 2010 eine viel beachtete Zeitungsserie und danach ein Buch. Sein Resümee: Wer das Klima schützt, verliert nicht an Lebensqualität, sondern gewinnt.

Vortrag im Kabarettstil:
Referent: Edmund BRANDNER, Redakteur bei den OÖNachrichten, Gmunden
Termin: Freitag, 3. Februar 2017, 19 Uhr
Ort: Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck
Beitrag: EUR 7,- oder 0,7 Talente / EUR 5,- ermäßigt; mit Familienpass EUR 3,50; mit Kulturpass kein Beitrag

Weitere Termine des Klimamönchs:
Gemeinde Assling: 22. März 2017
Gemeinde Lienz: 23. März 2017

Exkursion ins Längental

Wir laden alle Interessierten herzlich ein, das Längental im Kühtai (Tirol) zu erforschen!

Das Längental soll an diesem Tag von möglichst vielen BiologInnen mit unterschiedlichster Expertise untersucht werden, um diesen Lebensraum möglichst detailiert kennen zu lernen. Ziel ist es, möglichst viele Arten zu entdecken und sie fotografisch und auf einer gemeinsamen Artenliste festzuhalten. Auch die jeweiligen Habitate, die von diesen Arten bewohnt und gebildet werden, sowie das Längental als großes buntes Biotop-Puzzle sollen portraitiert werden. Fotos und Texte, die dabei entstehen, werden zu einer Fotoausstellung zusammengestellt, die Ende des Jahres einen ganzen Jahreszyklus dieses alpinen Tals zeigen soll (mehr Info dazu unter www.austrianbiologist.at/woeb/category/projekte/).

Am Sonntag, den 04.09.2016 treffen wir uns um 09:00 am Parkplatz am Speicher Längental. Dieser befindet sich westlich von Kühtai. Treffpunkt für die Exkursion ins Längental: 9:00, Parkplatz am Speichersee Längental:

LängentalTreffpunkt

Von dort wandern wir gemeinsam in das Längental. Geplant ist die Art- und Fotoaufnahme für den Morgen und den Nachmittag selbständig oder in kleinen Gruppen.  Um 13:00 treffen wir uns zu einer gemeinsamen Jause am Bergsee (s. Karte), bei welcher wir uns austauschen könne.

LängentalMittag

Ende der Exkursion ist um 16:00 an der Südseite des Speichers Längental (s. Karte). Hier können wir die Ergebnisse der Exkursion zusammentragen.

LängentalEnde

Wir würden uns sehr über Beiträge (Daten, Fotos, etc.) zu unserer Ausstellung freuen, es ist aber kein Muss.

Es empfiehlt sich Folgendes mitzubringen:

Jause und Wasser (mind. 1,5 l)

Passende Kleidung (alpines Gelände!) bzw. Bergausrüstung

Fotoapparat (wer fotografieren möchte)

Schreibunterlagen (Notizen)

evtll. Lupe, Becherglas,…

Wir freuen uns auf eine spannende Exkursion mit vielen Teilnehmern!

 

INNSBRUCK NATURE FILM FESTIVAL

Innsbruck im Fokus der internationalen Naturfilmszene

Seit Montag 4. April 2016 können Filmemacher aus aller Welt ihre Werke beim Innsbruck Nature Film Festival (INFF) einreichen. Damit ist der Startschuss für das INFF 2016 gefallen. Der internationale Filmwettbewerb, der engagierten Filmemachern eine Plattform bietet ihre neusten Werke zum Thema Umwelt und Natur zu präsentieren, findet dieses Jahr vom 18. – 21. Oktober im Leokino Innsbruck statt. Dabei geht es um Preise in Gesamthöhe von 18.000€.

Das Prozedere

Zum Filmwettbewerb können alle Filme eingereicht werden die nicht älter als drei Jahre (produziert ab 2014) sind und sich mit dem Thema Natur und/oder Umwelt beschäftigen. Nach der Einreichfrist am 15. Juli 2016 werden rund 50 Filme ausgewählt und einer prominent besetzten Jury präsentiert. So ist auch heuer wieder der Oscar-nominierte Tiroler Kameramann und Filmemacher Christian Berger mit an Bord der internationalen Jury. Sämtliche Shortlist-Filme laufen im Zuge des Festivals im Leokino.

Der Spirit

Das INFF gehört zu den jährlichen Fixpunkten der österreichischen Filmszene und lockt immer wieder große internationale Namen nach Innsbruck. Das Festival soll jedoch nicht nur Filmemachern eine Möglichkeit für Austausch und Präsentation bieten, sondern auch den Besonderheiten der Natur eine einzigartige, attraktive Bühne bieten.

Der urban-alpine Flair der Stadt und die einzigartige Landschaft rund um Innsbruck, bieten hierfür die optimalen Voraussetzungen und lassen in diesen Tagen die Filmwelt auf die Alpenhauptstadt blicken. Neben dem Filmwettbewerb wird auch heuer wieder ein umfangreiches und ansprechendes Rahmenprogramm stattfinden, welches den Nature-Spirit vom Kinosaal in die gesamte Stadt tragen wird.

Das Festival

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 552 Filme aus 83 Nationen und allen fünf Kontinenten eingereicht.Auch die wachsenden Zuschauerzahlen verdeutlichen das zunehmende Interesse am Naturfilmfestival. Das bekannte, deutsche Magazin GEO und die Tiroler Tageszeitung als Medienpartner zeugen von der regionalen und internationalen Reputation des Festivals.

© Thomas Steinlechner

Hörsaalkino: Wirtschaft & Klimawandel

Wann: DO | 16. Juni 2016 | 19.30 Uhr
Wo: Uni Ibk, Geiwi, Hörsaal 2

Eintritt: Freiwillige Spenden

Der Dokumentarfilm LAST CALL erzählt die Geschichte des viel diskutierten Buches „The Limits to Growth“. Das Buch wurde in den 1970er Jahren von Wissenschaftlern des MIT-Institutes geschrieben, seine Botschaft: PLANET ERDE HAT EIN LIMIT!

Heute, 40 Jahre später ist die Botschaft relevanter den je, denn die Folgen des wirtschaftlich mit-induzierten Klimawandels sind spürbar, das ständige ökonomische Wachstum bringt Gesellschaft und Umwelt an die Grenzen. Das Land Tirol verfolgt zum einen eine Klimastrategie, welche die Vorgaben der COP21 zum Ziel hat. Zum anderen gibt es in Tirol die Vision „Energieautonom 2050“. Was hat es damit auf sich? Kann man mit einer Energiewende diese Visionen erreichen, in Tirol, global?
Einführung, Filmvorführung und anschließende Diskussion mit Experten aus Tirol (Land Tirol, MCI).

 

Veranstaltung der WOEB, in Kooperation mit dem Verein Wissenschaft und Verantwortlichkeit (WUV).

Woeb_Hörsaalkino_LastCall

 

Hörsaalkino: Thema Wasserwirtschaft

Wann: MI | 25. Mai 2016 | 19 Uhr
Wo: Uni Ibk, Geiwi, Hörsaal 2
Eintritt: freiwillige Spenden

DamNation ist ein Dokumentarfilm, der das Thema Großdammbau in Amerika aufgreift. Mit neuen Sichtweisen über die ökologischen Konsequenzen wurden Großdämme in Amerika mittlerweile auch wieder abgerissen.

Staudämme und Wassernutzung spielen auch in Tirol eine bedeutende Rolle. Die Energiegewinnung aus Wasserkraft ist oftmals mit „Zerstörung“ der Umwelt verbunden. In Zeiten des Klimawandels sind erneuerbare Energiequellen, wie sie die Wasserkraft ist, allerdings nicht mehr wegzudenken. Wie viel Energie brauchen wir, wie viel Natur soll man opfern?

Einführung in das Thema, Filmvorführung und anschließende Diskussion mit Experten der Wasserwirtschaft aus Tirol (Land Tirol, TIWAG, WWF, WET).

Ankündigung_Hörsaalkino_Wasserwirtschaft

 

Themenabend: CRISPR-Cas9-System

Die WOEB lädt ein zum Stammtisch!

Gene Drives können das Erbgut ganzer Populationen innerhalb weniger Generationen verändern. Nun ist es gelungen diese – durch das CRISPR-Cas9-System – effektiv zu steuern. Das Potenzial dieser neuen Methode ist riesig; von Malariabekämpfung bis Biowaffe ist nahezu alles möglich.
Doch wie schaffen wir es verantwortungsvoll damit umzugehen?
Diese und noch viele weitere Fragen, stellt sich die westösterreichische Regionalgruppe bei ihrem nächsten Stammtisch im Gewächshaus – Botanischer Garten Universität Innsbruck!

Diskutiert und informiert euch gemeinsam mit uns! (md)

 

Einführung in die Programmiersprache R

    • Datum: Mai 2016, 15 – 19 Uhr
      Mai 2016, 10 – 16 Uhr
    • Ort: Botanisches Institut, Übungsraum II,  Sternwartestr. 15, 6020, Innsbruck
    • TeilnehmerInnen: 10 / Max. 20
    • Teilnahmegebühren: 20 € /15 € (ABA-Mitglieder)
    • Anmeldung: bis 28. April 2016
      an monika.hamacher@austrianbiologist.at

R ist die Programmiersprache zur statistischen Auswertung und zur Darstellung von Daten. In der wissenschaftlichen Welt ist R nicht mehr wegzudenken, da mit R (fast) alles möglich ist! Freie Verfügbarkeit und aktive Weiterentwicklung sind die großen Vorteile dieser Programmiersprache!

An der Universität Innsbruck ist R leider noch nicht etabliert. Das wollen wir – die Westösterreichische Biologenvereinigung (WOEB) – ändern! Deswegen bieten wir euch einen zweitägigen Kurs, in welchem ihr die Grundlagen von R vermittelt bekommt:

  • Was ist R?
  • Weshalb soll ich mit R arbeiten?
  • Erste Schritte mit R
  • Der Editor RStudio
  • Datenimport
  • Datenstrukturierung
  • Erstellen von Graphiken
  • Statistische Analysen

Der Kurs richtet sich an alle (auch an „Nicht-Biolog_innen“!), die sich für R interessieren, aber noch nie damit gearbeitet haben. Ziel des Kurses ist es, einen Grundstein für das Selbststudium zu legen.

Zur Teilnahme benötigt ihr keine Vorkenntnisse. Erfahrung mit Tabellen und Datensätzen (Excel) und statistische Grundlagen sind jedoch von Vorteil. Was ihr auf jeden Fall braucht ist Motivation und einen eigenen Laptop. Wer sich lieber einen Laptop leihen möchte; beim ZID gibt es dafür die Möglichkeit: http://bit.ly/1RrvqwH

Für mehr Informationen über R und die Vor- und Nachteile, insbesondere für Biolog_innen, empfehlen wir folgenden Link: http://bit.ly/1nXFOyv

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Eure WOEB-Organisatoren,
Markus & Monika

Beachte: Anmeldungen sind erst dann verbindlich, wenn die Teilnahmegebühr auf das Bankkonto eingegangen ist!

Bankverbindung: ABA | IBAN: AT39 6000 0005 1009 2961 |
BIC: BAWAATWW | Verwendungszweck: R-Kurs WOEB

 

Anbei die Ankündigung als PDF:

R_Workshop_WOEB