TIERISCH – INA HSU

Austellung der Tiroler Künsterin Ina Hsu noch bis 11. Juli im Kunstraum in Innsbruck

“In der Ausstellung Tierisch visualisiert Shian-Fong Hsu a.k.a. Ina Hsu imaginative Möglichkeiten des Zusammenlebens von Tieren und Menschen. Tapire, Affen, Bären, Bienen und Menschen suchen Raum und Ressourcen zum Leben. Ina Hsus Werke erzählen von der planetaren Verbundenheit aller Lebensformen und wie ihr Zusammenleben anstatt in gegenseitiger Ausbeutung spielerisch, solidarisch organisiert werden könnte in mitunter gefährlichen aber definitiv voneinander abhängigen Beziehungen. Anstatt zu moralisieren oder zu urteilen, ist Hsus künstlerische Arbeit inspirierend und einnehmend. Sie ist ein Aufruf, uns künftig umsichtiger zu verhalten angesichts der Verquickung allen Lebens auf Erden und der wechselseitigen Abhängigkeit der Spezies. “

https://www.kunstraum-innsbruck.at/aktuell/tierisch_ina_hsu

World Rivers Day 2020

Über 5000 einzigartige Fließgewässer gibt es in Tirol: über 5000 gute Gründe, um den World Rivers Day gebührend zu feiern findet die WÖB (Regionalgruppe Westösterreich der Austrian Biologist Association). Passend zum Motto #Zusammenfluss wird gemeinsam mit International Nature Festival (INF), Tiroler Umweltanwaltschaft, IG Autorinnen Autoren Tirol, WWF, UpStreamSurfing und Natopia ein vielfältiges Programm für den Weltflusstag am 27.09.2020 auf die Beine gestellt. Der Tag beginnt mit Flusssurfen (Start: 14:00) in der Kranebitter Innau und geht weiter mit einem kreativen INNsieme-Flusserlebnis (Start: 16:00), einer Lesung zum Thema „Alles im Fluss?“ (Start: 18:00) sowie dem anschließenden Open-Air-Screening der Dokumentation „Creekwalker“, einem Film aus der Shortlist des Innsbruck Nature Film Festival 2018 (Start: 19:30) am Sillzwickel, dem Zusammenfluss von Sill und Inn. Kleine Häppchen und Getränke gibt es mit Unterstützung durch den feldverein. Wir freuen uns auf euer Kommen!

Petition für das Längental und die Gletscherbäche

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, wird gerade das Längental in den Stubaier Alpen für die Sellrain-Silz Erweiterung zerstört. 6 Gletscherbäche der Stubaier Alpen sollen durch ein Stollensystem in den neuen Speicher Kühtai umgeleitet werden. Revision sind noch offen, doch es gibt einen Baubescheid also kann es gut sein, dass schon diesen Sommer das schöne Längental mit dem mäandrierenden Längentalbach sowie das Niedermoor für immer verloren geht. Bis zu 80 % der Abflussmenge sollen in Sommermonaten aus Gletscherbächen, die in die Ruetz aber auch die Ötztaler Ache entwässern, in den neuen Speicher abgeleitet werden. Im Stubai bedroht das den WildeWasserWeg, eine zukunftsorientierte Form des Naturtourismus. Im inneralpinen Trockental Ötztal wird diese Verschiebung des Wasserhaushalts wohl auch die Landwirtschaft schwere Folgen haben. Schon jetzt ist durch den Klimawandel in den betroffenen Gebiet vor allem in Berglagen wenig Wasser, um die Almbewirtschaftung aufrecht zu halten. Hier wechselt Wasser den Besitzer. Von der Allmende zum Eigentum der Tiwag. Eine langjährige Kühtai-Urlauberin aus Berlin liebt das Längental besonders und richtet eine Petition an LH Platter die Naturzerstörung zu stoppen. Günther Platter ist bei der Tiwag Eigentumsvertreter des Landes Tirol. Die Tiwag ist zu 100% im Landeseigentum. Ein Baustopp wäre die einzige anständige Alternative solange das Verfahren nicht vollständig abgeschlossen ist. Zudem sollte die Landesregierung darüber reflektieren, ob dieses Megakraftwerksprojekt, das nach aktueller Auskunft bis zu 1 Milliarde Euro kostet wirklich im Sinne des Öffentlichen Interesses ist. Die Ausgleichsmaßnahmen führen das Konzept UVP ad absurdum. Der Status der Ruhegebiete, eine besondere Form der Schutzgebiete in Tirol, wird durch die schweren Natureingriffe im Zuge des Kraftwerkserweiterung demontiert. Bitte unterzeichnen und teilen!

https://mein.aufstehn.at/petitions/gegen-die-vernichtung-alpinen-lebensraums-fur-saubere-wasserkraft-erhalten-sie-das-langental