Fascination of Plants Day

Rund um den 18. Mai werden weltweit zahlreiche Veranstaltungen zu Ehren unserer grünen Mitbewohner organisiert. Dass es heuer keinen offiziellen Fascination of Plants Day gibt, hindert viele internationale Organisationen und Institutionen nicht daran trotzdem Veranstaltungen und Einblicke in die bunte Welt der Pflanzen und Pflanzenwissenschaften zu geben.

 
„Ziel des Aktionstages ist es, rund um den Globus die Menschen für Pflanzen zu faszinieren und die Notwendigkeit der Pflanzenwissenschaften für zentrale Lebensbereiche des Menschen aufzuzeigen: für Landwirtschaft, nachhaltige Produktion von Nahrungsmitteln, Gartenbau, Forstwirtschaft, als Rohstoff für Produkte wie Papier, Bauholz, Chemikalien, Arzneimittel und für die Bereitstellung von Energie. Gleichzeitig sind Pflanzen zentral für den Klima- und Naturschutz.“

 
Wer mehr erfahren möchte:
Für Österreich: www.plantday12.eu/austria.htm
Official Page: www.plantday12.eu/home.htm

„relaxed“ Exkursion in den pannonischen Osten Österreichs

vom 7.-9.6. (Pfingsten) wird es eine Exkursion in den pannonischen
Osten Österreichs geben. Besucht werden Trockenrasen, trockene und feuchte Waldgesellschaften, Auwälder, etc. Ziele sind der Alpenostrand (zwischen Wien und seewinkel_sommer3Wiener Neustadt), die Hainburger Berge und die Marchauen. Der Alpenostrand gehört zu den artenreichsten Gebieten Österreichs, die Hainburger Berge sind ein Teil der Karpaten und tragen die größten wahrscheinlich schönsten Trockenrasen Österreichs, und im Tal der March, des westlichsten Steppenflusses Europas, erreichen etliche Pflanzen mit
östlicher Hauptverbreitung gerade noch österreichisches Staatsgebiet.

Da ein Quartier (zwei Nächte à ca. 20-25 EUR) organisiert werden muss, wird um Voranmeldung bei Frau Elisabeth Jenik bis 18.5. ersucht. Bitte auch unbedingt angeben, ob ein Privatauto eingesetzt werden kann und wie viele Plätze frei sind (bzw. wer mitfährt). Falls nicht genügend Privatautos vorhanden sind, müssen durch die TeilnehmerInnen selbstständig Leihautos organisiert werden.

Abfahrt ist am 7.6. in der Früh , dass ca. zu Mittag in Wien gestartet werden kenn. Rückkehr am 9.6. abends.

Die Exkursion findet erst ab 10 TeilnehmerInnen statt.

Bildquelle:http://arnoldschaffer.wordpress.com

 

PopBio Tagung 2014 in Konstanz

Diea25092d65b Ziele des GfÖ-Arbeitskreises Populationsbiologie der Pflanzen (kurz: PopBio) sind die Förderung moderner populationsbiologischer Forschung, nationaler und internationaler wissenschaftlicher Austausch und Nachwuchsförderung. Die Jahrestagung des Arbeitskreises ist in den letzten Jahren immer internationaler geworden und wird von Populationsbiologen aus ganz Europa besucht.Themen sind sowohl Populationsökologie und Populationsgenetik als auch nahe verwandten Disziplinen wie Biogeographie, Systematik, evolutionäre Ökologie, Gemeinschaftsökologie und Naturschutzbiologie.

Die 27. Tagung des Arbeitskreises, PopBio 2014, wird vom 29.-31. Mai 2014 in Konstanz stattfinden: http://cms.uni-konstanz.de/popbio-2014/

Bildquelle:http://www.kalender.uni-konstanz.de

GEO – Tag der Artenvielfalt

Am 14. Juni 2014 ist es wieder soweit: Alle Naturfreunde in Deutschland und den Nachbarländern werden am 16. GEO-Tag der Artenvielfalt aufgerufen, innerhalb von 24 Stunden in einem selbst festgelegten Gebiet möglichst viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten zu entdecken.

Logo_GEO-Tag_InternetDas diesjährige Reportage-Thema lautet „Jede Art zählt: Wie Vielfalt die Natur stabil hält“. Gemeinsam mit Fachleuten und Forschern wird der Frage nachgegangen, was ein hoher Artenreichtum für die Lebensräume bedeutet.
Der GEO-Tag der Artenvielfalt ist die größte Feldforschungsaktion in Mitteleuropa. Bei den Veranstaltungen der vergangenen Jahre wurden regelmäßig verschollene geglaubte Arten wiederentdeckt und damit ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung und Dokumentation der Tier- und Pflanzenwelt geleistet.
Ausführliche Informationen zur Anmeldung und zum GEO-Tag der Artenvielfalt erhältst du direkt bei Tom Müller: 040/3703-2732 oder mueller.tom@geo.de.
In Tirol wird der Tag der Artenvielfalt im Naturpark Kaunergrad am 14.06.2014 stattfinden.

Bildquelle: http://www.gruene-hardt.de

Ein rascher Rückblick über die Infoveranstaltung für BiologInnen

Info bio 2 - KopieAm 05.05.2014 fand am Institut für Botanik der Universität Innsbruck eine Informationsveranstaltung für (zukünftige) BiologInnen mit Interesse an Tätigkeiten im Bereich der Feldbiologie statt. Initiiert durch Mag. Cäcilia Lechner-Pagitz und Mag. Dr. Konrad Pagitz, tätig am Institut für Botanik u.a. in der Forschungsgruppe für Evolutionäre Systematik, waren zu der Veranstaltung sechs Vertreter verschiedener Vereine, Firmen und Institutionen eingeladen. Diese zeichneten durch Vorstellung ihrer arbeitgebenden Organisationen, ihrer direkten Tätigkeit und den Anforderungen, welche sie an künftige BewerberInnen und MitarbeiterInnen stellen, ein umfassendes Bild der tiroler Fachlandschaft.
Mag. Andreas Jedinger, Geschäftsführer vom Verein Natopia (www.natopia.at), welcher seit 1998 Natur- und Umweltbildung in Tirol anbietet, formulierte als Anforderungen für BewerberInnen u.a. Outdoor-, naturkundliche, didaktisch/methodische und Kommunikations-Kompetenz.
Ganz andere, Anforderungen sind in der Umweltplanung, repräsentiert durch Mag. Manfred Hotter, Projektleiter des Dienstleistungsunternehmen WLM (Wald Landschaft Mensch) (www.wlm.at) im Bereich Vegetations-/Geoökologie und Umweltplanung, gefragt. Von MitarbeiterInnen wird fundiertes Wissen in Vegetations- und Bodenkunde, in Geologie, Klimakunde, Mineralogie und Petrologie, Erfahrung mit GIS-Programmen und bei Kartierungen sowie rechtliche Grundlagenkenntnis gefordert.
Auch für Mitarbeit bei Projekten und Aufträgen der Umweltschutzabteilung des Land Tirols wird eine gute Artenkenntnis, Fähigkeit zur Lebensraumbeschreibung und zur Anwendung von geeigneten Erhebungsmethoden vorausgesetzt. Dr. Reinhard Lentner, Referatsleiter Naturkunde, des Amts der Tiroler Landesregierung, Abteilung Umweltschutz (www.tirol.gv.at/umwelt/), präsentierte auch eine Aufstellung mit Personalschätzung der in Tirol für BiologInnen ausübbaren Stellen und kam auf einen einschlägigen Personalbedarf von ca. 130 bis 150 Personen.
Der Alpenpark Karwendel (www.karwendel.org), repräsentiert durch den Geschäftsführer Mag. Hermann Sonntag, setzt u.a. die Ausbildung zum Berg-Wanderführer voraus und Herr Mag. Sonntag legte den ZuhörerInnen die Beschäftigung mit soft skills, wie Fotographie, journalistischen Grundskills und ähnlichem ans Herz.
Mag. Gerhard Tarmann, Kustos der Naturwissenschaftlichen Sammlung der Tiroler Landesmuseen (www.tiroler-landesmuseen.at/page.cfm?vpath=tiroler-landesmuseen/sammlungen), präsentierte Anhand der Schmetterlingsforschung der Naturwissenschaftlichen Sammlung die Möglichkeiten in diesem Bereich. Auch hier sind fundierte Fachkenntnisse ein absolutes must have.
Last but not least präsentierte Mag. Anton Vorauer, tätig beim WWF und stellvertretender Geschäftsführer des Büro ecotone (www.ecotone.at), sein Betätigungsfeld und die Anforderungen für BewerberInnen: Spezialwissen, sicheres Auftreten, Verhandlungsgeschick, Kommunikations- und Teamfähigkeit, Erfahrung durch Praktika, ….
Bei Natopia und dem Alpenpark Karwendel sind Praktika möglich, die Umweltschutzabteilung des Land Tirols bietet in regelmäßigen Abständen ein Verwaltungspraktikum an und auch in die Arbeit der Naturwissenschaftlichen Sammlung können Interessierte projektal hinein schnuppern. Gefragt sind generell Menschen mit eigenen Projektideen, Fachwissen und Spezialfähigkeiten, wie gutem Schreibstil oder Freude an Didaktik.
Für mehr Information empfiehlt es sich, die Seiten der einzelnen Anbieter zu durchstöbern.

Naturfilmfestival

logoLiebe Natur- & Filmfans,

auch heuer wird von der Tiroler Umweltanwaltschaft das Naturfilmfestival, von 21. bis 24. Oktober 2014 im Leokino (Innsbruck),  präsentiert. In den nächsten Tagen wird das Einreichfenster geöffnet werden, einreichen kann man den eigenen Streifen dann bis 15.08.2014.
Abseits davon bietet das Festival-Rahmenprogramm die Möglichkeit eines Workshops für ‚junge Wilde‘ < 21 und vieles mehr.
Selbst entdecken und staunen: www.inff.eu