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WÖB arbeitet an Pflanzen-App

Jeden Atemzug den wir tun und jede Kalorie Nahrung, die wir verzehren, verdanken wir Pflanzen. Doch obwohl wir unsere ganze Existenz Pflanzen verdanken, ist unsere Wertschätzung und Wahrnehmung Ihnen gegenüber stark im Abnehmen begriffen. So stark, dass sich bereits in der botanischen Wissenschaft der Fachterminus ‘Plant Blindness‘ – also Pflanzenblindheit – etabliert hat.

Um dieser Pflanzenblindheit, die weite Teile der Bevölkerung erfasst hat, entgegenzuwirken, haben wir uns entschlossen einen kleinen aber feinen Teil der 2200 Arten von Farn- und Blütenpflanzen, der 900 Moosarten und der über 1000 Arten von Flechten, die in Tirol vorkommen, vorzustellen. Wir tun dies auf der Höhe der Zeit mit einer eigens programmierten App, die wir 2021 vorstellen werden.

Seid also gespannt ! 🙂

Neben einer Auswahl von Wildpflanzen aus verschiedenen Lebensräumen, haben wir auch traditionelle, kultivierte Nutzpflanzen aufgenommen. Ebenso wichtig ist es uns die Bedeutung von Pflanzen im Alltag darzustellen, sei es ihre Heilwirkung, ihre Verwendung als Werkstoff oder einfach nur ihre Faszination und Schönheit.

Näheres erfahrt ihr in Kürze. Schon jetzt danken wir dem Land Tirol und der Diözese Innsbruck für Ihre Unterstützung.” – Pflanzen-App Team

Unterstützende Partner:

Mensch und Natur, Ausstellung im botanischen Garten

Können Pflanzen reisen, was haben Schmetterlinge mit Zeltstangen zu tun und wie kommt der Fingerhut zu seinem Namen?

Die Ausstellung zum 350-jährigen Universitätsjubiläum zeigt, welche Bedeutung die Natur in unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen hat und welche Rolle der Mensch dabei spielt.

Pflanzen und Tiere – ein verbindendes Forschungsthema an der Universität Innsbruck

Anlässlich des Jubiläumsjahrs 2019 hat das Institut für Botanik / Botanischer Garten in Kooperation mit zwölf Forschungsgruppen aus unterschiedlichen Disziplinen eine Ausstellung konzipiert, in der die Natur der gemeinsame Fokus ist. Beteiligt haben sich unter anderem die Botanik, Zoologie, Ökologie sowie die Archäologie, Geologie, Theologie und die Sprachwissenschaften.

Zahlreiche Stationen zum Ausprobieren und Erleben sowie das Schmetterlingshaus mit frei fliegenden tropischen Schmetterlingen laden ein, die Ausstellung aktiv und mit allen Sinnen zu erleben.

Mensch und Natur – eine spannende Beziehung

Pflanzen und Tiere erzählen uns verschiedene Geschichten über uns Menschen. Fünf Themen­bereiche im Innen- und Außenbereich des Gartens beleuchten diese Beziehung aus unterschiedlichen Blickwinkeln: Angefangen beim Stein, der uns einen Blick auf die Natur in Urzeiten ermöglicht, über die Geschichte der Nahrungspflanzen bis hin zu Pflanzen, die uns etwas über unsere Kultur erzählen. Thematisiert wird außerdem die Veränderung unserer Lebensräume und wie die Natur zur Inspirationsquelle für technischen Fortschritt werden kann.

Öffnungszeiten
Mo – Fr: 13.00 – 18.00 Uhr
Sa/So/Feiertag: 13.00 – 17.00 Uhr

Eintritt: 5 €, 3€ ermäßigt

Ermäßigung für: Menschen von 4–18 Jahren, Studierende, Zivildiener, Menschen mit Behinderung, Senioren/innen; Kinder unter 4 Jahren frei

Sonderführungen:

  • 13. Juni 17.00 Uhr Rundgang durch die Ausstellung
  • 8. August 17.00 Uhr Himmlische Genüsse
  • 5. September 17.00 Uhr Schmetterlinge spielerisch entdecken

Veranstaltungen & Workshops:

Sommerfest Mini-Botanica: 28. Juni von 14.00 bis 21.00 Uhr
Inmitten der Schönheit der Gartenanlage erblüht als besonderes Highlight ein buntes und lebendiges Programm für die ganze Familie mit Musik, Handwerksmarkt und Aktionen für Kinder.

Nacht der Museen: am 5. Oktober 2019 von 18.00 bis 1.00 Uhr nachts
Abschlussveranstaltung zur diesjährigen Ausstellung

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.uibk.ac.at/botanischer-garten und Facebook https://de-de.facebook.com/BotanischerGartenUniversitatInnsbruck

Im Rahmen des Innsbrucker Ferienzuges finden Workshops für Kinder statt.

Die „Schatztruhe“ bietet im Rahmen der Ausstellung gemeinsam mit der Grünen Schule vom Institut für Botanik einen interaktiven Workshop für Schulkinder im Alter von 8–12 Jahren an, der von Schulen gebucht werden kann.