Gewässerökologie

Eveline_Schoepfer-Mader

Brecht den Damm, befreit den Inn

April 15, 2019 / von / 0 Kommentare

oder was man über Österreichs längsten freien Flussabschnitt noch wissen sollte Vor kurzem hat der EU-weite Fitnesscheck der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) geendet: Bis März konnte online jeder seine Stimme abgeben und sich für den Fortbestand des Gewässerschutzes aussprechen. Das Ergebnis ist noch nicht bekannt. Sollte die Umfrage nicht zugunsten der WRRL ausfallen, könnte eine Aufweichung der Richtlinien die Folge sein. Um dem vorzubeugen, haben die Westösterreichischen Biologen beim Naturkino unlängst Hafner`s Inn-Doku im Haus der Begegnung in Innsbruck gezeigt.

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:: Rolle von toxischen Peptiden für die Bildung von Algenblüten

Februar 01, 2016 / von / 0 Kommentare

Voralpenseen gelten als Juwelen der Alpenregion. Durch Überdüngung und Klimaerwärmung vermehren sich Problemalgen, die an tiefe Seen der Alpenregion angepasst sind. Welche Rolle für die Besiedlung und Blütenbildung im Ökosystem dabei der Synthese von toxischen Peptiden zukommt, ist unbekannt und wird erforscht.

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Das Donaukraftwerk Greifenstein ist eines von elf Wasserkraftwerken an der österreichischen Donau. © Bwag/WikimediaCommons

:: Saubere Energie – für die Fisch‘?

Oktober 24, 2015 / von / 0 Kommentare

Flüsse und ihre begleitenden Au-Landschaften sind aufgrund ihrer besonders hohen Biodiversität Lebensräume von unschätzbar ökologischem Wert und daher Gegenstand zahlreicher Naturschutzbemühungen. Gleichzeitig steigt aber die Nachfrage nach sauberer Energie; in einem so wasserreichen Land wie Österreich ist die energetische Nutzung der zahlreichen Fließgewässer praktisch vorgegeben. Tatsächlich ist der Ausbau der Wasserkraft in Österreich bereits weit fortgeschritten und liegt bei rund 70 Prozent des technisch und wirtschaftlich Sinnvollen – der Anteil am Gesamtstrom in Österreich beträgt etwa 55 Prozent.

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Blattfisch Befischung

:: 10 Fragen an berufstätige BiologInnen:
Clemens Gumpinger, Technisches Büro für Gewässerökologie

Oktober 21, 2013 / von / 0 Kommentare

Clemens Gumpinger arbeitete nach seinem Studiums (Studium Irregulare an Universität für Bodenkultur und Universität Wien: „Angewandte Hydrobiologie und Gewässerkunde”) knapp zwei Jahre in einem kleinen Gewässerökologie-Büro in Deutschland. Nach seiner Rückkehr gründete er 1999 das Technische Büro für Gewässerökologie, bzw. meldete es gewerberechtlich an.

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