:: Rezension: „Geschichte unserer Umwelt“ von Verena Winiwarter und Hans-Rudolf Bork

November 07, 2016 / von / 0 Kommentare

Verena Winiwarter und Hans-Rudolf Bork veranschaulichen anhand von sechzig Beispielen die Problematik, Handhabung und Lösung von Umweltbeeinträchtigungen. Jede einzelne Geschichte bildet eine Zeitreise in die letzten hundert Jahre, in denen der Mensch nicht nur seine Umwelt beeinflusst hat, sondern auch die Umwelt den Menschen. Von Küstenschutz an der Nordsee, über nachhaltige Bodennutzung in China, bis hin zu den Auswirkungen des Eisenbahnbaus in Kanada werden Studien weltweit aufgegriffen und zusammengefasst.

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:: Résumé: CITES CoP17 – Ist groß auch erfolgreich?

Oktober 24, 2016 / von / 0 Kommentare

152 Staaten, 3.500 Teilnehmer, 250 Medien – das klingt nicht unbedingt nach dem Interesse, das Artenschutz üblicherweise hat. Zwei Wochen Diskussionen über tausende Seiten von Dokumenten klingen üblicherweise auch nicht nach einer erfolgreichen Konferenz. Beides trifft aber auf die letzte Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens zu. Es ist auch ein Zeichen für den Erfolg von CITES.

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:: Masterarbeit: Zoothamnium niveum – kleiner Ziliat mit großer Rolle in der Symbiosen-Forschung

Oktober 14, 2016 / von / 0 Kommentare

Zoothamnium niveum ist ein sessiler, mariner Ziliat, welcher in tropischen und temperierten Meeren lebt. Seine Symbiose mit schwefeloxidierenden Bakterien ist ein Paradebeispiel für viele andere chemosynthetischen Symbiosen, die überall auf der Welt zu finden sind. Seit der ersten erfolgreichen Kultivierung beider Symbiosepartner in 2007 (Rinke et al. 2007), bildet Z. niveum einen Modellorganismus zur Erforschung chemosynthetischer Symbiosen.

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:: Wissenschaft aktuell: Pflanzenphysiologin Ilse Kranner im Interview

Oktober 10, 2016 / von / 0 Kommentare

Ilse Kranner ist Spezialistin für Pflanzenphysiologie an der Universität Innsbruck und leitet dort die Forschungsgruppe „Biochemie und Stoffwechselphysiologie der Pflanzen“. Nachdem Sie in Graz studierte und promovierte, arbeitete sie im Zuge eines APART Habilitationsstipendiums der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in den Labors ihrer Kooperationspartner in Japan, USA, Indien und Südafrika sowie in Graz. Von 2002-2012 arbeitete sie an den Königlichen Botanischen Gärten von Kew und konnte sich durch ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten international einen Namen machen.

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:: Jungforscher geht auf Walexpedition

Oktober 03, 2016 / von / 0 Kommentare

Mitte Juni durfte ich – Stefan Dirschl, Schüler in Linz (OÖ) – an einer Expeditionsreise auf die Azoren teilnehmen. Organisiert wurde dies durch Master MINT, das Forschungsprogramm des deutschen Instituts für Jugendmanagement (IJM). Während der Expedition sahen wir verschiedene Wal- und Delfinarten. Eines der Highlights war die Sichtung von Blauwalen. Doch in diesen zwei Wochen betrieben wir nicht nur fleißig Wal- und Delfinforschung. Mithilfe vieler Befragungen versuchten wir die Kultur und Lebensweise der Insulaner und ihre Einstellung zum Walfang kennen zu lernen. Es war ein gewaltiges Abenteuer.

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:: IMP-Neubau – St. Marx im Wandel

September 26, 2016 / von / 0 Kommentare

Der Neubau des Forschungsinstituts für Molekulare Pathologie (IMP) nimmt immer weiter Form an. Die Übersiedelung der ersten Forschungsgruppen wird noch heuer stattfinden. Aber nicht nur am IMP tut sich etwas in St. Marx: das bioskop hat nachgefragt, was in den nächsten Jahren im dritten Bezirk für Veränderungen anstehen.

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:: CoP17: Handel mit Elfenbein und Hongmu

September 20, 2016 / von / 0 Kommentare

In Südafrika findet Ende September die 17. Vertragsstaatenkonferenz (CoP) des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) statt. Vom 24.09. bis zum 05.10.2016 diskutieren die Mitgliedsstaaten über knapp 200 Dokumente, darunter 62 Listungsanträge – gemessen an der Dokumentenzahl ist es die bisher größte CITES-Konferenz.

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:: Waschbär und Enok – zwei nicht heimische Arten

September 06, 2016 / von / 0 Kommentare

Das Projekt „Enok und Waschbär in Österreich“ soll über die beiden noch wenig bekannten Tierarten informieren sowie ihre aktuelle Verbreitung und Bestandssituation in Österreich klären. Dafür findet eine österreichweite Nachweiserfassung mit Hilfe einer Fragebogen-Umfrage statt. Außerdem wurde in einzelnen Beispielgebieten eine Ermittlung der Populationsdichte mittels freilandbiologischer Methoden durchgeführt. Tanja Duscher von der VetMed Universität Wien steht im Interview Rede und Antwort.

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:: Wissenschaftliche Poster: was gilt es zu vermeiden?

August 12, 2016 / von / 1 Kommentar

Sprache der Wissenschaft:: Wissenschafter drücken sich vor allem in den letzten Jahren immer häufiger über das Medium des Posters aus. Postersessions auf Konferenzen sind häufig ausgedehnt, die Konkurrenz ist groß und dann will doch auch jeder, dass sein Poster so heraussticht, dass einem der Best Poster Award sicher ist.

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:: 10 Fragen an berufstätige BiologInnen: Johannes Sorz

Juli 13, 2016 / von / 0 Kommentare

Johannes Sorz ist an der Uni Wien im Büro des Rektorats beschäftigt, wo er als Referent für Forschung und Nachwuchsförderung tätig ist. Nach seinem Studium der Botanik an der Uni Wien hat er sein Doktoratsstudium an der Universität für Bodenkultur am Department für Integrative Biologie abgeschlossen. Vor seiner derzeitigen Tätigkeit war er als Experte für das FP7 (7 th Framework Programme for Research and Technological Development der EU) im Bereich europäische und internationale Programme der FFG (Forschungsförderungsgesellschaft) beschäftigt.

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