:: Kräuterwandern am Grazer Schlossberg

September 04, 2014 / von / 0 Kommentare

Am 15. Juni 2014 machten sich einige Mitglieder der Fachgruppe Steiermark auf zum Fuße des Grazer Schlossbergs. Ausgangspunkt war der Karmeliterplatz, wo uns bereits Exkursionsleiter Michael Flechl erwartete. Um 14 Uhr begannen wir nun unsere Wanderung, um die Vielfalt an Kräutern und weitere süße Überraschungen hoch über der Stadt zu entdecken.

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Evolution der Schule

:: Schule der 10-14-Jährigen nach biologischen Richtlinien

September 01, 2014 / von / 3 Kommentare

Ausgangslage ist COMENIUS´ alle alles durch alles zu lehren. Zurzeit gibt es Biologisches verstreut im Unterrichtsalltag: In Biologie wird ein buntes Gemenge aus Zoologie, Botanik, Mykologie, Somatologie, Genetik, … unterrichtet. Als Unterrichtsprinzip fungiert die Umweltkunde, befindet sich quasi in einer Warteschleife um in den Fachlehrplan aufgenommen zu werden. Ernährung und Haushalt sind auf fast-food-Ausmaße zusammengekürzt. In der Verhaltensnote kommt eine Populärvariante der Ethologie zum Tragen. Auch der Schularzt impft nicht nur, sondern trägt manchmal vor. Gelegentlich säumt ein Schulgarten die Feuermauer des Schulhauses.

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:: Forschung aktuell: Dimensionen des Klimawandels und die vielfältigen Auswirkungen auf die globale Biodiversität

August 26, 2014 / von / 0 Kommentare

Klimawandel und Biodiversität – gleich zwei ganz große Brocken wurden in einem kürzlich erschienen Review-Artikel im Science Magazin behandelt: „Multiple Dimensions of Climate Change and Their Implications for Biodiversity“ (Garcia et al., 2014). Die AutorInnen haben sich in dieser Arbeit mit der Frage auseinandergesetzt, mit welchen Metriken und Kennzahlen man den Klimawandel misst, um am besten dessen Effekt auf die Biodiversität untersuchen zu können. Vorweggenommen – einfach ist die Sache nicht. Sie haben festgestellt, dass in verschiedenen Regionen der Erde ganz unterschiedliche Klimawandel-Kennzahlen maßgeblich für die Entwicklung und Bewahrung der Biodiversität sind.

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Honigbiene auf einer Brombeerblüte

:: Bienenschutz im eigenen Garten

August 13, 2014 / von / 0 Kommentare

Vor noch nicht allzu langer Zeit war das Bienensterben österreichweit in aller Munde. In diesem Zusammenhang haben wahrscheinlich nicht wenige von uns zum ersten Mal den Begriff „Neonicotinoide“ gehört oder gelesen. Sehr allgemein formuliert, versteht man darunter Pflanzenschutzmittel, die als sogenannte Insektizide Schädlinge von Kulturpflanzen fernhalten sollen. Landesweit entbrannten unter Umweltschützern auf der einen Seite und der Saatgutindustrie auf der anderen Seite hitzige Debatten über die Schädlichkeit dieser Giftstoffe. Schließlich wurde im Juli 2013 vom Nationalrat deren Verbot beschlossen. Nachdem das Thema medienwirksam aufgegriffen und abgehandelt wurde, geriet es wieder zunehmend in Vergessenheit Aber die nützlichen Insekten stehen, abgesehen von Pestiziden, noch vor ganz anderen Problemen.

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Astrobiologie: Colonization_of_Mars

:: 10 Fragen an berufstätige BiologInnen:
Johannes Leitner – Astrobiologie

April 22, 2014 / von / 0 Kommentare

Johannes Leitner hat von 1999 bis 2006 an der Universität Wien sowie an der Universität Oulu, Finnland, Astronomie und Physik studiert. Er ist Astrobiologe bei der Forschungsplattform ExoLife sowie Lehrender an der Universität Wien. Des Weiteren ist er Inhaber und Geschäftsführer der SCI.E.S.COM.

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Aeromonas hydrophila on Columbia Horse Blood Agar

:: 10 Fragen an berufstätige BiologInnen:
Karin Schöndorfer – Produktregistrierung von Futtermittelzusätzen bei Biomin Holding GmbH

April 16, 2014 / von / 0 Kommentare

Nach einem Ferialpraktikum 2005 sowie dem Diplompraktikum 2006/07 für ihr Studium an der Fachhochschule Krems, ist die Niederösterreicherin DI(FH) Karin Schöndorfer seit 2007 Vollzeit als Angestellte der Firma Biomin Holding GmbH tätig.

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Tobias Friedel Windkraft

:: 10 Fragen an berufstätige BiologInnen: Tobias Friedel – Naturschutz bei Windkraftprojekten

April 15, 2014 / von / 0 Kommentare

Tobias Friedel hat, nach dem Besuch der Land- und Forstwirtschaftlichen Schule in Wieselburg, begonnen Biologie in Wien zu studieren. 2008 hat er das Studium mit der Spezialisierung Anthropologie/ Humanökologie abgeschlossen. Seit 2009 arbeitet er bei dem technischen Büro für erneuerbare Energie „ImWind Operations GmbH“. Er betreut dort die Naturschutzbelange im Zusammenhang mit Windkraftprojekten.

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Cell Culture in a tiny Petri dish

:: 10 Fragen an berufstätige BiologInnen:
Wolfgang Holnthoner – Forschungsgruppenleiter am Ludwig-Boltzmann-Institut für Experimentelle und Klinische Traumatologie

April 13, 2014 / von / 2 Kommentare

Mag. Dr. Wolfgang Holnthoner arbeitet am Ludwig-Boltzmann-Institut für Experimentelle und Klinische Traumatologie. Er leitet die Arbeitsgruppe für Endothelzellbiologie. Seine Forschungsschwerpunkte bilden die Regeneration von verletztem Gewebe und das „Tissue Engineering“, also das künstliche Herstellen von funktionellen Organen.

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Eine jagende Rauchschwalbe (Hirundo rustica) im Flug, (c) DDd ( [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

:: Die Schwalbe – von der Glücksbotin zum Sorgenkind

April 11, 2014 / von / 0 Kommentare

Von den vier in Österreich als Brutvögel vorkommenden Schwalbenarten (Rauchschwalbe, Mehlschwalbe, Uferschwalbe und Felsenschwalbe) haben sich die beiden erstgenannten Arten im Laufe der Zeit als sogenannte Kulturfolger dem Menschen sehr eng angeschlossen. Vor allem in landwirtschaftlich geprägten Regionen fanden die Tiere früher ideale Lebensbedingungen: Stallungen boten Nistplätze, in der Nähe von Nutzvieh fanden sie Fluginsekten als wichtige Nahrungsgrundlage und auf nicht asphaltierten Feldwegen konnten sie Lehm für den Nestbau sammeln. Als Insektenjäger erschienen sie dem Menschen nützlich und so ließ man die Tiere bereitwillig an und in Gebäuden nisten.

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Abb1 Junges Ursonweibchen

:: Der Urson – Kein Stachelschwein des kleinen Mannes

April 06, 2014 / von / 0 Kommentare

Was ist ein Urson? A. Eine krankhafte Hautverfärbung, B. Die Tracht eines kasachischen Volksstammes, C. Ein Nagetier oder D. Eine besondere Sternenkonstellation im Orionnebel? So, oder so ähnlich, könnte vielleicht einmal, eine Frage bei der Millionenshow lauten, zumindest fände ich das sehr spannend. Vor allem wenn der Kandidat dann den Publikumsjoker einsetzt. Wie viele Menschen können mit dem Wort Urson etwas anfangen? Wahrscheinlich nur wenige. Mit diesem kleinen Artikel möchte ich ein wenig dazu beitragen, dass Biologieinteressierte und Biologen meine Begeisterung für diese Tiere teilen.

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