Agri-Food Filmfestival

Unser Ernährungssystem auf dem Prüfstand
4 Filme, 4 Vorführungen, 4 Diskussionen und 4 Fachrichtungen –
die Institute für Soziologie, Fachdidaktik, Geographie und Ökologie
präsentieren informative und kritische Filme zu den Herausforderungen im Agrar- und Ernährungssystem. Im Anschluss an die Filme laden wir zur Diskussion mit den Filmschaffenden und/oder Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis.

08.11.2017, 18:30 Uhr, HS 2 SoWi, Universitätsstraße 15:
„Bauernleben, Bauernsterben“
mit Markus Schermer (Soziologie) und Gerhard Siegl (Geschichte)

15.11.2017, 18:30 Uhr, HS 6 Geiwi, Innrain 52:
„Code of Survival”
mit Bertram Verhaag (Regisseur), Suzanne Kapelari (Fachdidaktik),
Martin Coy (Geographie) und Julia Seeber (Ökologie)

22.11.2017, 18:30 Uhr, HS 6 Geiwi, Innrain 52:
„Raising Resistance”
mit Ute Ammering, Fernando Ruiz-Peyré und Robert Hafner (Geographie)

29.11.2017, 18:30 Uhr, HS A Botanik, Sternwartestr. 15:
„Bauer unser“
mit Heinz Gstir (Bio vom Berg), Johannes Rüdisser und Erich Tasser (Ökologie)

„Berge Lesen“ Festival am International Mountain Day der Alpenkonvention

Das Berge lesen Festival ist Anlass für Partner im ganzen Alpenbogen, um unter einem gemeinsamen Schirm Veranstaltungen zur Feier von alpiner Literatur, Sprachen und Kulturen zu organisieren. Am Internationalen Tag der Berge (11. Dezember) sind Partner (Interessensgruppen, Schulen, Bibliotheken, interessierte Einzelpersonen, Restaurants und weitere interessierte Organisationen) dazu eingeladen, ihre eigene Veranstaltung zu alpiner Literatur zu organisieren. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Sie können die Lesung einer lokalen Autorin oder eines lokalen Autors organisieren, ein besonderes Buch präsentieren, das in Ihrer Region spielt oder in jeder anderen innovativen Art und Weise mitmachen. Werden Sie Teil eines Projektes, das die Alpenkonvention fördert – und damit den Schutz der Alpen, deren nachhaltige Entwicklung und Vielfalt. Heben Sie auch in Ihrer Veranstaltung die wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Dimensionen des Lebens in den Alpen hervor.

Das Berge lesen Festival geht dabei über die Einzelveranstaltungen hinaus – es bietet die Möglichkeit Menschen zu verbinden, obwohl sie sich an unterschiedlichen Orten befinden. In der letzten Ausgabe diskutierten Buchliebhaber und Autoren, Bergsteiger und Künstler aus den Alpen (und darüber hinaus) über ähnliche Themen und bewerteten Bedeutung, Einfluss und Zweck alpiner Literatur. Ein paar dieser Diskussionen sind in dem Film „Menschen, Bücher und Berge – Die Suche nach Alpiner Literatur“ festgehalten, welcher in Folge dessen produziert wurde.

Interessiert? Organisieren Sie Ihre eigene Veranstaltung für die Ausgabe 2017, registrieren Sie diese hier und erhalten Sie Werbematerialien (Poster, Lesezeichen und Aufkleber) vom Ständigen Sekretariat der Alpenkonvention.

Um Ihnen einen Eindruck davon zu vermitteln, wie vielfältig und unterschiedlich die Veranstaltungen ausfallen können, haben wir eine Literaturliste (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) angelegt hier angelegt. Haben Sie Vorschläge für zusätzliche Bücher? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!

Das Berge lesen Festival 2017 wird am 11. Dezember organisiert. Auf der Karte unten sehen Sie die Veranstaltungen und finden mehr Information über jede dieser.

Hintergrund:

„Berge lesen“ wurde erstmals zum Internationalen Tag der Berge 2015 durchgeführt. Die Idee ist es, Veranstaltungen an vielen unterschiedlichen Orten rund um die Alpen zu initiieren, die der Literatur und den Bergen gewidmet sind. Anlass gibt der, von den Vereinten Nationen ausgerufene, Internationale Tag der Berge, der jedes Jahr am 11. Dezember gefeiert wird. Das Berge lesen Festival ermutigt zum Feiern von kulturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten in den Alpen und verbindet gleichzeitig Berge und Kultur.

Falls Sie weitere Informationen über die Veranstaltungen benötigen oder Vorschläge für die Initiative haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Folgen Sie unseren Veranstaltungen in den sozialen Medien (Facebook und Twitter): #ReadingMountains, #WeLoveMountains

Erhalt und Wiederherstellung von artenreichem Grasland – praktischer Naturschutz

Botanisches Kolloquium
Mittwoch, 18.10.2017 – 17.00 Uhr, HS A
Institut für Botanik, Sternwartestraße 15, 6020 Innsbruck

Erhalt und Wiederherstellung des artenreichen Graslandes im Südwesten Luxemburgs als ein Beitrag des praktischen Naturschutzes auf kommunaler Ebene

Vortragende: Dr. Simone Schneider, SICONA Naturschutzsyndikat & Nationalmuseum für Naturgeschichte

Anhand von ausgewählten Arten- und Biotopschutzprojekten wird der praktische Naturschutz auf kommunaler Ebene im Südwesten Luxemburgs vorgestellt. Insbesondere werden die SICONA-Schutzprojekte für den Steinkauz und Kammmolch sowie die Ackerwildkräuter und Grünlandarten präsentiert. Die wissenschaftliche Begleitung (Monitoring und Kartierungen) der praktischen Arbeiten ist dabei eine unerlässliche Basis.
Luxemburg hat noch sehr artenreiche und äußerst schutzwürdige Magerwiesen. Der Erhaltungszustand sowie Rückgang der artenreichen Graslandbiotope zeigen jedoch den dringenden Handlungsbedarf, langfristige Lösungen zum Erhalt zu finden. Neben Schutz- und Sicherungsmaßnahmen sind Renaturierungen artenreicher Graslandbestände von großer Bedeutung. Seit mehr als zehn Jahren werden Wiesenrenaturierungen mittels Mahdgutübertragung und Wiederansiedlungen gefährdeter Pflanzenarten durch das Naturschutzsyndikat SICONA durchgeführt.

Naturnahe Friedhöfe – Eine grüne Insel für Menschen, Tiere und Pflanzen

Friedhöfe sind ein Ort der Besinnung und der Ruhe. Gleichzeitig können sie aber auch grüne Inseln inmitten unserer Gemeinden sein. Alte Bäume und Mauern bieten unzähligen Tieren Lebensraum, die bunten Blumen auf den Gräbern bieten Nahrung für zahllose Insekten. Solche wertvollen Grünflächen schaffen aber auch ein angenehmes Kleinklima und kühlen an heißen Sommertagen. Leider gelten Friedhöfe häufig als Problemzonen, in denen Gift achtlos gegen Unkraut und Schädlinge versprüht wird. Die Grabpflanzen, häufig nicht heimische, bieten mit ihren gefüllten Blüten kaum Nahrung für Wildbienen und Schmetterlinge. Das Seminar gibt Einblick, wie eine naturnahe Bepflanzung und Pflege funktionieren kann.

Mehr Info zu Naturnahe Friedhöfe & Grabbepflanzungen

Termin:
Mi., 18. Oktober 2017, 09.45 Uhr – 16.30 Uhr, Tagungshaus Wörgl
Mi., 25. Oktober 2017, 09.45 Uhr – 16.30 Uhr, Spiegelsaal, Tiroler Bildungsforum
Kosten: € 70,– / € 55,– für Mitglieder des TBF, Natur im Garten Gemeinden und Plakettenbesitzer und ab der 2. Person aus einer Gemeinde/Institution. In den Teilnamegebühren ist ein gemeinsames Mittagessen (ohne Getränk) inkludiert.
Mitzunehmen: wetterfeste Kleidung
Anmeldung: bis eine Woche vor der Veranstaltung im TBF

 

Kino in der Botanik – Der Botanische Garten Innsbruck zeigt: „dusk chorus“

Am Dienstag, 17.10.2017 um 19.00 Uhr wird im Institut für Botanik im Hörsaal A im Rahmen eines Film-Specials der Eröffnungsfilm dusk chorus des innsbruck nature film festival 2017 noch einmal gezeigt.
Er zeigt die Aufnahmen einer berührenden Klanglandschaft des im Verschwinden begriffenen Regenwaldes. Spuren einer wundervollen, bedrohten Welt.

Ab 18 Uhr machen wir auf der Terrasse des Botanischen Gartens ein kleines Warm-up, für die die Lust haben vorbeizuschauen.

Einladung

Das war der World Rivers Day 2017

Am 24.09.2017 wurde der World Rivers Day erstmals auch in Österreich gefeiert. Ins Leben gerufen wurde der World Rivers Day 2005. Er ging aus einem von Mark Angelo gegründetem Vorläuferprojekt hervor, das bereits seit 1980 lief. Mit der Begehung des World Rivers Day soll das öffentliche Bewusstsein für die Bedeutung der Flüsse und ihre Gefährdungen gestärkt werden. Mehrere Millionen Menschen aus den verschiedensten Ländern feiern jährlich ihre Flüsse.

In Tirol wurde heuer der Inn gefeiert. Rund 50 FlussliebhaberInnen besuchten und feierten am letzten Sonntag des Septembers ihren Fluss. Bei einer Auwalderlebnistour erkundeten wir die Ufer des Inns und die Völser Innau.

Als Einklang verdeutlichten wir uns den Verlauf des Inns von seinem Ursprung am Malojapass in der Schweiz bis zur Mündung in die Donau bei Passau mit einem Seil. Entlang dieses Seils erzählten AnwohnerInnen Geschichten und Besonderheiten, die sie mit dem Fluss verbinden.

Anna und Lena stellten die Ökologie und Dynamik des Flusses und die Bewohner der Au vor.

Senta gab einen kurzen Überblick über die historischen Entwicklungen der Nutzung des mittleren Inntals.

 

 

Viele weitere Beiträge wurden zu Geologie, Limnologie und Ornithologie eingebracht und das viele Wissen, das die TeilnehmerInnen mitbrachten, geteilt und diskutiert.

Die jüngsten FlussliebhaberInnen übernahmen die künstlerische Gestaltung.

 

 

Junge ForscherInnen beobachteten InnanwohnerInnen, wie die Schafstelze.

 

Wir freuen uns schon auf den nächsten Rivers Day! Aber bis dahin fließt noch viel Wasser den Inn hinunter und bringt uns zu jeder Jahreszeit wunderschöne Flusserlebnisse.