:: Interview mit Harald Pauli: Mit der Forschung hoch hinaus

April 03, 2017 / von / 0 Kommentare

Gebirge sind häufig Hotspots der Biodiversität. Gleichzeitig sind sie aber aufgrund ihres Arten- und Endemiten-Reichtums und den speziellen klimatischen Gegebenheiten durch den Klimawandel besonders gefährdet. Seit mittlerweile zwei Jahrzehnten beschäftigen sich Forscherteams in der ganzen Welt mit den möglichen Folgen für die alpine Flora. Die Idee dazu entstand in Österreich.

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:: Rezension: Paul Kammerer – der „Wiener Darwin“ und sein mysteriöser Selbstmord

Dezember 22, 2016 / von / 0 Kommentare

Ein Buch, das für Biologen und Biologinnen unter dem Weihnachtsbaum liegen könnte! Es deckt ein breites Spektrum an möglichen Lesarten ab und kann verschiedenen literarischen Genres zugeordnet werden: Biographie, historischer Gesellschaftsroman, Kriminalroman sowie wissenschaftsgeschichtliche Aufarbeitung des Antisemitismus im Wien der Jahrhundertwende bis in die 1920er-Jahre. Es ist also mit Sicherheit für jede/n etwas dabei.

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:: Masterarbeit: Zoothamnium niveum – kleiner Ziliat mit großer Rolle in der Symbiosen-Forschung

Oktober 14, 2016 / von / 0 Kommentare

Zoothamnium niveum ist ein sessiler, mariner Ziliat, welcher in tropischen und temperierten Meeren lebt. Seine Symbiose mit schwefeloxidierenden Bakterien ist ein Paradebeispiel für viele andere chemosynthetischen Symbiosen, die überall auf der Welt zu finden sind. Seit der ersten erfolgreichen Kultivierung beider Symbiosepartner in 2007 (Rinke et al. 2007), bildet Z. niveum einen Modellorganismus zur Erforschung chemosynthetischer Symbiosen.

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:: Wissenschaft aktuell: Pflanzenphysiologin Ilse Kranner im Interview

Oktober 10, 2016 / von / 0 Kommentare

Ilse Kranner ist Spezialistin für Pflanzenphysiologie an der Universität Innsbruck und leitet dort die Forschungsgruppe „Biochemie und Stoffwechselphysiologie der Pflanzen“. Nachdem Sie in Graz studierte und promovierte, arbeitete sie im Zuge eines APART Habilitationsstipendiums der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in den Labors ihrer Kooperationspartner in Japan, USA, Indien und Südafrika sowie in Graz. Von 2002-2012 arbeitete sie an den Königlichen Botanischen Gärten von Kew und konnte sich durch ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten international einen Namen machen.

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:: IMP-Neubau – St. Marx im Wandel

September 26, 2016 / von / 0 Kommentare

Der Neubau des Forschungsinstituts für Molekulare Pathologie (IMP) nimmt immer weiter Form an. Die Übersiedelung der ersten Forschungsgruppen wird noch heuer stattfinden. Aber nicht nur am IMP tut sich etwas in St. Marx: das bioskop hat nachgefragt, was in den nächsten Jahren im dritten Bezirk für Veränderungen anstehen.

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:: Waschbär und Enok – zwei nicht heimische Arten

September 06, 2016 / von / 0 Kommentare

Das Projekt „Enok und Waschbär in Österreich“ soll über die beiden noch wenig bekannten Tierarten informieren sowie ihre aktuelle Verbreitung und Bestandssituation in Österreich klären. Dafür findet eine österreichweite Nachweiserfassung mit Hilfe einer Fragebogen-Umfrage statt. Außerdem wurde in einzelnen Beispielgebieten eine Ermittlung der Populationsdichte mittels freilandbiologischer Methoden durchgeführt. Tanja Duscher von der VetMed Universität Wien steht im Interview Rede und Antwort.

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:: Wissenschaftsskeptisches Österreich – Interview Reinhold Mitterlehner

Juni 16, 2016 / von / 0 Kommentare

Vizekanzler und Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner im Interview. Wie hängen Wirtschaft und Forschung zusammen? Wo liegt Österreich im europäischen Vergleich? Und weshalb sind die Österreicher wissenschaftsskeptisch?

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:: Von der Entdeckung zur Beschreibung – Martin Schwarz über unbekannte Tierarten

Mai 20, 2016 / von / 0 Kommentare

Ständig werden noch bisher unbekannte Tierarten entdeckt, auch in Österreich. Es bedarf oftmals akribischer und intensiver Untersuchungen, um feststellen zu können, ob es sich um eine weltweit noch nicht bekannte Art handelt. Wird eine Beschreibung mit einem wissenschaftlichen Namen für die Art in Übereinstimmung mit den Internationalen Regeln für Nomenklatur publiziert, dann ist die Art offiziell anerkannt.

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Runde vs. runzelige Erbsenform, eines der sieben von Mendel untersuchten Merkmale – Quelle: BOKU Vollmann

:: Mendel-Regeln 1866 – 2016: Vom Erbsenzählen zum Gen-Editieren

April 11, 2016 / von / 0 Kommentare

Gregor Mendels berühmte Regeln der Vererbung werden heuer 150 Jahre alt. Auf Initiative der Gregor-Mendel-Gesellschaft Wien und mit Unterstützung der Universität für Bodenkultur sowie der Veterinärmedizinischen Universität Wien wurde dazu ein Symposium an der Akademie der Wissenschaften in Wien abgehalten, das nicht nur Rückblick, sondern auch Einblick in aktuelle Entwicklungen der Genetik bot. Resümee: Die Genetik ist eine Leitdisziplin innerhalb der Biowissenschaften geworden, und die Molekulargenetik nimmt eine zentrale Stellung für Forschung in Landwirtschaft, Humanmedizin und Biologie ein.

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